Am Sonntag, den 9.2.2020, fand dann die Westdeutsche Einzelmeisterschaft der U21 statt. Hier starteten Emma Heimann – 63 kg, Katharina Boes (-48 kg) und Emily Gränitz (-57) beide jüngster Jahrgang. Alle Drei qualifizierten sich zur Deutschen Einzelmeisterschaft in Frankfurt/Oder. Louisa Fuchs konnte leider krankheitsbedingt nicht antreten.

Katharina Boes hatte nur eine Gegenerin, die sie im „best of thee“ zweimal mit Tai-Otoshi werfen konnte und anschließendem Haltegriff besiegte. Damit hatte sie sich den 2. „Westdeutschen Meistertitel“ an diesem Wochenende gesichert. Das ist auch einzigartig in unserer Vereinsgeschichte.

Emily Gränitz gewann ihren Auftaktkampf gegen Soraya Günther, unterlag aber in einem spannenden Kampf Lisa Hiller. Da sich alle Drei im Kreis geschlagen hatten, war Emily trotzdem die erste im Pool B und kämpfte um den Einzug ins Finale gegen Katrin Bocker. In dem Kampf merkte man Emily aber den anstrengenden Samstag an. Sie unterlag in diesem Kampf, sicherte sich aber die Qualifikation mit dem 3. Platz – 57 kg.

Emma Heimann unterlag in ihrem Auftaktkampf Fabienne Püchel und musste den Weg über die Trostrunde gehen. Nach ihrem Sieg über Ricarda Räther stand sie Kim Huyzendfeld um Platz Drei gegenüber. hier ließ Emma nichts anbrennen und sicherte sich ebenfalls die Fahrkarte zur DEM.

 

Am 8. 2. 2020 war es für unsere qualifizierten Judoka‘ der Altersklasse U18 soweit. Es ging nach Herne zur Westdeutschen Einzelmeisterschaft. Morgens waren die Jungen am Start. Hier konnte Paul Seck einen Kampf gewinnen, schied dann aber nach 2 verlorenen Kämpfen vorzeitig aus. Besser lief es dann für Lucas Bock – ebenfalls in der Klasse – 55 kg. Er verlor den ersten Kampf, stand dann aber nach 3 gewonnenen Kämpfen in der Trostrunde im Kampf um Bronze erneut Lino dello Rosso gegenüber, der ihn schon in der Hauptrunde geschlagen hatte. Leider schaffte Lucas es nicht, ihn zu besiegen, so dass er mit dem 5. Platz knapp die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft verpasste.

Nachmittags ging es dann mit den Mädchen weiter. Emily Gränitz und Melina Kirchhoff traten beide in der Klasse bis 57 kg. Emily war an diesem Tag in Top-Form und gewann sekundenschnell den 1. Kampf gegen Anastasia Sitnikow, der ihr auch den Technikerpreis für den schnellsten Ippon sicherte. Nach Siegen über Horn, Kirchner und Gottowik, stand Emily im Finale gegen Lilly Büssemeyer. Nach anfänglicher Waza-ari-Führung konnte sie den Vorteil nicht über die Zeit bringen und wurde Vizemeisterin – 57 kg. Ein toller Erfolg.
Melina Kirchhoff gewann ihren Auftaktkampf gegen Jana Mey, schied dann aber nach 2 verlorenen Kämpfen vorzeitig aus.

Kathrina Boes setzte sich – 48 kg gegen Ella Ollmann, Merle Bergins und Vanessa Pleskovskiy durch und stand im Finale Asal Ghaffar gegenüber, die sie mit einem blitzschnell angesetzten Würger bezwang. Kati sicherte sich somit ihren ersten westdeutschen Meistertitel.

Am 2.2. ging es dann für die qualifizierten Judoka‘ von den KEM der U15 zu den Bezirksmeisterschaften nach Kamen. Clara Mikolajewicz und Lilly Gränitz konnten sich hier jeweils mit dem 2. Platz für die Westdeutsche Einzelmeisterschaften qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch.
Bei den Jungen war es leider nicht so erfolgreich, sie sind kämpferisch noch nicht so in diesem Jahr angekommen, was aber ein Ansporn für die nächsten Turniere sein sollte.

In der U18, hier ist die Bezirkseinzelmeisterschaft offen, konnten sich Lucas Bock mit dem 2. Platz und Paul Seck mit einem 3. Platz (beide in der Gewichtsklasse – 55kg) für die Westdeutsche, die am 8.2.2020 in Herne ausgetragen wird, qualifizieren.
Meline Kirchhoff wurde 3. in der Gewichtsklasse – 57 kg und fährt genauso wie die gesetzten Emily Gränitz und Katharina Boes nach Herne zur Westdeutschen. Lotta Henneke verpasste mit einem 5. Platz knapp die Qualifikation.

Lennart Boes belegte – 50 kg den 2. Platz, nachdem beide Judoka‘ einen Kampf bestritten, der über 15 Minuten ging, sich beide nichts geschenkt haben und Lennart letztendlich leider verlor. Auf die „Best of Three-Regel“ verzichteten beide Kämpfer dann, zumal Lennart leider bei der WdEM auf Klassenfahrt ist.

 

Am 2.2.2020 fuhren Emily Gränitz, Katharina Boes und Louisa Fuchs zum Bundessichtungsturnier der Altersklasse U21 nach Strausberg. Da zeitgleich die Bezirkseinzelmeisterschaft der U18 stattfand, wurden Emily und Kati vom Landestrainer für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft am 8.2. 2020 gesetzt.
Gekämpft wurde im vorgepoolten System, so dass jeder Judoka mindestens 3 Kämpfe hatte. Louisa Fuchs ( – 57 kg ebenso wie  Emily ) konnte sich in ihrem Pool leider nicht durchsetzen und kam nicht in die Hauptrunde. Emily verlor den Auftaktkampf, gewann dann aber die nächsten beiden Begegnungen, so dass sie als Zweite in ihrem Pool in die Hauptrunde kam. Hier verlor sie den ersten Kampft, konnte sich aber in der Trostrunde bis zum Kampf um Bronze durchsetzen, den sie für sich entschied.  Ein super Ergebnis bei diesem stark besetzten Turnier und das als jüngster Jahrgang in der U21. Kati, ebenfalls jüngster Jahrgang, belegte den 5. Platz. Hier war die Kampfgestaltung etwas unübersichtlich, da teilweise auch gegen die Teilnehmer der Gewichtsklasse – 44 kg gekämpft  wurde. Betreut wurden unsere Mädels von Sebastian Schmidt, hier auch noch einmal unseren Dank an ihn.


Gelungener Jahresauftakt in den Altersgruppen U10 und U1

Beim Kreiseinzelturnier in Bochum an der Harpener Heide starteten von uns insgesamt 23 Judoka‘, die teilweise ihr erstes Turnier bzw. das erste Turnier in der neuen Altersklasse U13 absolvierten. Jedes Kind konnte mit einer Medaille und neuen Erfahrungen nach Hause gehen. An diesem Sonntag waren über 150 Teilnehmer gemeldet und die Halle schien aus allen Nähten zu platzen. Aber insgesamt waren die unterschiedlichen Waagezeiten gut gewählt und die einzelnen Teilnehmer mussten nicht all zu lange warten. Für die Betreuer war es allerdings mal wieder eine Herausforderung.

In der U 10 konnten Nick Klinkowski und Kim Wrzesinski einen 1. Platz erkämpfen, Vincent Bock wurde Zweiter. Bronze holten Luke Pischetsrieder, Mattis L., Theo Gerits, Colin Legat, Laetitia Birkfeld, Jasmin Zabel und Josephine Traxel.

Oscar Heimanns, Hannah Mikolajewicz und Daniel Wolczik belegten in der U13 den 1. Platz, Silber erkämpften sich David Meyer, Joschua Fischer, Malin Jipp, Lea Greschkowitz und Julian Wrzesinski, mit Bronze gingen, Louis Klinkowski, Silas Kuypers, Sophia Nopens und Maximilian Kuchajda nach Hause.


 

Adrian Breitling, Emma Heimann und Louisa Fuchs starteten bei DEM in Stuttgart


Bei der Deutschen A Meisterschaft der Senioren in Stuttgart gingen Adrian Breitling (-100 kg), Emma Heimann (-63 kg) und Louisa Fuchs (-57 kg) an den Start. Zusammen mit den Top-Athleten aus Deutschland auf der Matte zu stehen, motiviert für auf jeden Fall für die neue Saison. Louisa Fuchs konnte einen Kampf nach 9-minütiger Kampfzeit für sich entscheiden, hatte dann aber nach einer Niederlage – genauso wie Adrian und Emma – keine Chance in die Trostrunde zu kommen. Trotzdem war die Teilnahme für alle ein Erfolg, denn teilweise als jüngster Jahrgang bis zu diesem Event zu kommen, war schon ein riesiger Erfolg. Lutz Behrla betreute an diesem Wochenende unsere Judoka‘ und Astrid Behrla war – wie man sieht – als Kampfrichterin für diese Maßnahme nominiert.

 

 

 

Alle gemeldeten Kentaianer zur Kreiseinzelmeisterschaft der U15 sind qualifiziert für die Bezirkseinzelmeisterschaft
Clara Mikolajewicz holte sich kampflos – 48 kg den Titel, Lilly Gränitz schaffte es in 28 Sec. zwei Kämpfe zu gewinnen und wurde – 52 kg ebenfalls Kreismeisterin. Sami Pöpperling wurde – 55 kg Vizemeister, ebenso wie Ben Schröder – 60 kg, Bronze erkämpften sich Louis Meyer – 55kg und Jaden Timm – 60 kg. Ein guter Auftakt: Alle qualifizierten sich für Bezirkseinzelmeisterschaft am 2.2. in Kamen.


Nikolausturnier am 6.12. bei Kentai mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und Hot-Dogs (hier noch einmal den Dank an unser Catering-Team)

Am Nikolaustag trauten sich unsere kleinsten Judoka‘ erstmals in Form eines japanischen Turniers wettkämpfmässig auf die Matte. Manche trauten sich – einige Wenige waren etwas überfordert und schauten sich das Geschehen doch lieber nicht aktiv, sondern vom sicheren Hafen von Mama oder Papa auf dem Schoß an – ihre Kräfte nach „Ha-Jime“ (kämpft) zu messen. Bei vielen sah es aus wie Bärenringen, mal gingen sie wie Stiere in den Kampf und bei einigen sah es schon wie Judo aus. Bei den 4-5-jährigen entschied oft dann der Zufall, wer als Gewinner von der Matte ging, bei den 6-7-jährigen kamen  immer mehr judotechnische Aspekte zum Vorschein. Der Gewinner des jap. Turniers – Theo Gerits – zeigte schon einen hervorragenden O-Goshi (Hüftwurf) und nutze die Kraft seines Gegners (Siegen durch Nachgeben), gepaart mit einer Judotechnik aus und konnte so 9 Kämpfe für sich entscheiden. Mila Althaus, Josephine Traxel und Erwin Heise besiegten jeweils 3 Judoka und erhielten ebenfalls einen Ehrenpreis in Form eines kleinen Pokals.
Es herrschte eine ausgelassene Stimmung und alle wurden von ihren Eltern, Großeltern und allen anderen Anwesenden angefeuert und gefeiert. Jeder erhielt eine Urkunde und Medaille – sowie natürlich einen Schokoladen-Nikolaus – und ging stolz nach Hause. Insgesamt 38 kleine Judoka‘ traten an diesem Nikolaustag an.

Soremade 2019

Jahresrückblick 2019

Außerdem wurden alle Judoka‘ geehrt, die in den Altersklassen U10, U13, U15, U18 und U21 in 2019 äußerst erfolgreich gekämpft haben. Im ganzen Jahr können die Judoka Ranglistenpunkte sammeln und am  Ende des Jahres steht dann fest, wer sich die begehrten Pokale verdient hat.
Die U10 kann Punkte auf Kreis- und Bezirksebene sammeln. Hier erhielten Vincent Bock, Silas Kuypers, Joschua Fischer und Sophia Nopens die Ranglistenpokale.

In der U13, die Turniere auf Kreis-, Bezirks- und Westfalenebene, bestreiten kann, erkämpften sich Ben Schröder, Louis Meyer, Malin Jipp, Lea Greschkowitz und Hannah Mikolajewicz die Trophäen.

Lennart Boes, Sami Pöpperling, Lotta Henneke, Lilly Gränitz und Clara Mikolajewicz wurden in der U15 geehrt. Hier gehen die Meisterschaften bis zur westdeutschen Ebene und es erfolgt auch schon die Sichtung auf Landesturnieren. Clara und Lilly haben in diesem Jahr auch – ebenso wie Lotta in 2018 – den Sprung ins Bezirkskader geschafft.

Jetzt kommen wir zur Königsklasse: der U18.

Bei den Jungen konnten sich Lucas Bock und Paul Seck den Ranglistenpokal in der U18 erkämpfen. Adrian Breitling, der die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft der Männer im Januar geschafft hat und zu vielen Landeskaderlehrgängen eingeladen wurde, hat sich in der U21 hervorgetan.

Louisa Fuchs, Emma Heimann, Emily Gränitz und Katharina Boes haben sich bei den Mädchen besonders hervorgetan. Alle Vier haben den Sprung in den Leistungssport geschafft und sind in 2019 auf vielen Lehrgängen in Berlin, München, Köln, Belgien und Kroation gewesen. Sie haben nationale und internationale Platzierungen auf vielen Turnieren geholt und sich das Kader-Abzeichen des NWJV redlich verdient. Emily und Katharina sind im nächsten Jahr noch U18 und waren in 2019 auch zur DJB-Sichtung in Kienbaum eingeladen, Emma und Louisa haben in diesem Jahr auch in der U21 und bei den Frauen gekämpft und sich  u. a. auch  für  die Deutsche Einzelmeisterschaft der Frauen im Januar 2020 qualifiziert.

Wir sind alle gespannt auf 2020.