Nikolausturnier am 6.12. bei Kentai mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und Hot-Dogs (hier noch einmal den Dank an unser Catering-Team)

Am Nikolaustag trauten sich unsere kleinsten Judoka‘ erstmals in Form eines japanischen Turniers wettkämpfmässig auf die Matte. Manche trauten sich – einige Wenige waren etwas überfordert und schauten sich das Geschehen doch lieber nicht aktiv, sondern vom sicheren Hafen von Mama oder Papa auf dem Schoß an – ihre Kräfte nach „Ha-Jime“ (kämpft) zu messen. Bei vielen sah es aus wie Bärenringen, mal gingen sie wie Stiere in den Kampf und bei einigen sah es schon wie Judo aus. Bei den 4-5-jährigen entschied oft dann der Zufall, wer als Gewinner von der Matte ging, bei den 6-7-jährigen kamen  immer mehr judotechnische Aspekte zum Vorschein. Der Gewinner des jap. Turniers – Theo Gerits – zeigte schon einen hervorragenden O-Goshi (Hüftwurf) und nutze die Kraft seines Gegners (Siegen durch Nachgeben), gepaart mit einer Judotechnik aus und konnte so 9 Kämpfe für sich entscheiden. Mila Althaus, Josephine Traxel und Erwin Heise besiegten jeweils 3 Judoka und erhielten ebenfalls einen Ehrenpreis in Form eines kleinen Pokals.
Es herrschte eine ausgelassene Stimmung und alle wurden von ihren Eltern, Großeltern und allen anderen Anwesenden angefeuert und gefeiert. Jeder erhielt eine Urkunde und Medaille – sowie natürlich einen Schokoladen-Nikolaus – und ging stolz nach Hause. Insgesamt 38 kleine Judoka‘ traten an diesem Nikolaustag an.

Soremade 2019

Jahresrückblick 2019

Außerdem wurden alle Judoka‘ geehrt, die in den Altersklassen U10, U13, U15, U18 und U21 in 2019 äußerst erfolgreich gekämpft haben. Im ganzen Jahr können die Judoka Ranglistenpunkte sammeln und am  Ende des Jahres steht dann fest, wer sich die begehrten Pokale verdient hat.
Die U10 kann Punkte auf Kreis- und Bezirksebene sammeln. Hier erhielten Vincent Bock, Silas Kuypers, Joschua Fischer und Sophia Nopens die Ranglistenpokale.

In der U13, die Turniere auf Kreis-, Bezirks- und Westfalenebene, bestreiten kann, erkämpften sich Ben Schröder, Louis Meyer, Malin Jipp, Lea Greschkowitz und Hannah Mikolajewicz die Trophäen.

Lennart Boes, Sami Pöpperling, Lotta Henneke, Lilly Gränitz und Clara Mikolajewicz wurden in der U15 geehrt. Hier gehen die Meisterschaften bis zur westdeutschen Ebene und es erfolgt auch schon die Sichtung auf Landesturnieren. Clara und Lilly haben in diesem Jahr auch – ebenso wie Lotta in 2018 – den Sprung ins Bezirkskader geschafft.

Jetzt kommen wir zur Königsklasse: der U18.

Bei den Jungen konnten sich Lucas Bock und Paul Seck den Ranglistenpokal in der U18 erkämpfen. Adrian Breitling, der die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft der Männer im Januar geschafft hat und zu vielen Landeskaderlehrgängen eingeladen wurde, hat sich in der U21 hervorgetan.

Louisa Fuchs, Emma Heimann, Emily Gränitz und Katharina Boes haben sich bei den Mädchen besonders hervorgetan. Alle Vier haben den Sprung in den Leistungssport geschafft und sind in 2019 auf vielen Lehrgängen in Berlin, München, Köln, Belgien und Kroation gewesen. Sie haben nationale und internationale Platzierungen auf vielen Turnieren geholt und sich das Kader-Abzeichen des NWJV redlich verdient. Emily und Katharina sind im nächsten Jahr noch U18 und waren in 2019 auch zur DJB-Sichtung in Kienbaum eingeladen, Emma und Louisa haben in diesem Jahr auch in der U21 und bei den Frauen gekämpft und sich  u. a. auch  für  die Deutsche Einzelmeisterschaft der Frauen im Januar 2020 qualifiziert.

Wir sind alle gespannt auf 2020.


Emily Gränitz hat bei der Kaderprüfung am 4. Advent-Sonntag erfolgreich ihre Prüfung zum 1. Dan im Judo bestanden. Sie hat bei der Kata eine gute Note erhalten und wurde in den anderen Prüfungsteilen nur noch stichprobeartig abgefragt.

Herzlichen Glückwunsch Emily!!

 

Voller Erfolg für unsere jüngsten Judoka der Altersklasse U10
Mit einem super Kampfgeist ging es für unsere jüngsten Judoka ins letzte Einzelturnier in diesem Jahr nach Castrop-Rauxel. Teilweise war es ihr erstes Turnier und alle konnten mit je einer Medaillen und vielen guten Platzierungen in die Weihnachtsferien starten. Erste Plätze erzielten Julian und Kim Wrzesinski, Corvin Welz, Vincent Bock, Silas Kuypers und Noah Sander. Mit Silber wurden Joschua Fischer, Nemanja Durovic, Luke Pischetsrieder und Julian Borkowski belohnt. Bronze erhielten Maximilian Kuchajda, Sara Durovic, Mattis L., Louis und Nick Klinkowski.

 


Die KG Kentai Bochum/Judoka Rauxel der U18-Mädchen erzielen einen hervorragenden 5. Platz beim Deutschlandpokal in Potsdam


Leider fehlte das Quentchen Glück für eine Medaille. Es wurde in 2 5er-Pools gekämpft, was 4 Mannschaftsbegegnungen in der Vorrunde bedeutete. Mit 3 Siegen gegen die KG JC Holzwickede/SUA Witten, PSV Olympia Berlin und TSG Backnang/JV Nürtingen, standen unsere Mädchen der KG TSV Großhadern/JC Obernburg gegenüber. Hier konnten wir nicht gewinnen und sind somit als Gruppenzweiter in die Hauptrunde eingezogen. In allen Mannschaftskämpfen zeigten unsere Judoka‘, dass sie auch nach einem Waza-ari-Rückstand das Ruder noch umreißen konnten. Nach der kräftezehrenden Hauptrunde mussten alle noch eine 5. Mannschaftsbegegnung bestreiten. Leider langte es nicht zu einem Sieg, so dass es am Sonntag in der Trostrunde weiterging.
Am Sonntag konnten unsere Judomädchen mit einem 5:0-Sieg über TSG Backnang/JV Nürtingen auf dem gleichen starken Niveau an die Leistung vom Vortag anknüpfen. Gegen JC Bottrop 66 ging es dann um die Bronzemedaille. Katharina Boes begann mit dem Auftaktsieg – 48 kg, Mellina Kirchhoff konnte gegen ihre Gegnerin nicht standhalten, so dass Emily Gränitz in der nächsten Begegnung unbedingt punkten musste. Leider kam sie trotz starker Dominanz im Stand unglücklich in einen Würgegriff und musste aufgeben. Emma Heimann holte erneut das Unentschieden kampflos. Jetzt lag die Last auf den Schultern von Jana Koch, die den entscheidenden Punkt holen musste. Jana, die ebenso wie Emma immer eine Gewichsklasse höher starten musste, konnte leider die Bottroperin nicht besiegen und musste sich geschlagen geben. Somit leider „nur“ der undankbare 5. Platz, der in keiner Weise den hohen Leistungsstand und die  Präsenz, die unsere Kampfgemeinschaft zeigte, wiederspiegelt.


Unser Männer schließen die Liga mit dem 2. Platz in der Landesliga Arnsberg ab.

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Olsberg am 3. Kampftag ließen unsere Männer in Schwelm gegen den Judoka Rauxel nichts anbrennen.
Julius Klebedanz, der den Auftaktkampf absolvierte, musste sich leider geschlagen geben. Fynn Pieper holte dann mit Waza-ari-Wertungen für Ko-Uchi-Makikomi und O-Soto-Gari den Ausgleich. Adrian Breitling gewann sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde kampflos. Philipp Hillmann ging sehr motiviert an den Start und siegte nach sehr dynamischen Angriffen mit Ippon für Seoi-Nage, Benedict Fuchs machte dann mit einer Wara-ari-Wertung für Seoi-Nage und anschließedem Ippon für O-Uchi-Gari die 4:1-Führung klar.
Julius Klebedanz konnte in der Rückrunde mit O-Soto-Gari einen Waza-ari erzielen und setzte konsequent mit einem Haltgriff nach. Fynn lag erst Waza-ari zurück, glich dann aber mit Ippon für O-Soto-Gari aus. Philipp gewann den 8. Punkt kampflos. Bene machte dann den Gesamtsieg mit Ippon für O-Uchi-Gari klar.
Das Endergebnis 9:1 setzte die Erfolgsserie in dieser Saison fort.
Unsere Mannschaft hat gezeigt, was sie für ein wahnsinniges  Potential hat und auch die jungen Kämpfer haben sich hervorragend eingefügt. Leider hat es dieses Jahr nicht zum Aufstieg gereicht, aber wir sehen positiv in die Zukunft.


 

Als ungeschlagener Tabellenführer reisten unsere Männer nach Olsberg zum dritten Kampftag. Gegner waren die TuS Lendringsen und der Kodokan Olsberg.

Die erste Begegnung gegen Lendringsen stand von Beginn an unter einem guten Stern. Weil unsere Gegner die Klasse -66kg nicht besetzen konnten, holte Fynn schnell die ersten zwei Punkte. Philipp legte mit einem schnellen Ippon in der Klasse -90kg nach. Benedikt (-81kg) musste danach in einem harten Kampf bis in den Golden Score gehen. Gegen seinen erfahrenen Gegner behielt er die Nerven und gewann am Ende durch drei Shidos seines Gegners. Im Schwergewicht machte Lutz kurzen Prozess, erzielte mit einem außen eingedrehten Seoi-Nage zunächst Waza-Ari. Im anschließenden Haltegriff gab sein Gegener dann auf. Julius (-73kg) fand im letzten Kampf der Hinrunde zwar immer wieder einen guten Griff, konnte diesen aber nicht zu einer Wertung nutzen.

Weil Lendringsen die 90-Kilo-Klasse unbesetzt ließ, war die Begegnung beim Stand von 6:1 bereits gewonnen. Armin legte mit seiner starken Hüfte nach: Ippon. Auch der eingewechselte Adrian konnte mit Waza-Ari-Wertung und anschließendem Haltegriff einen Punkt beisteuern. Im letzten Kampf zeigte Julius W. zwar gute Ansätze, konnte sich aber leider nicht durchsetzen. 8:2 lautete also das souveräne Endergebnis aus Sicht unserer Männer.

Die erwartbar schwerere Begegnung sollte dann gegen die Gastgeber aus Olsberg folgen. In der Hinrunde setzten wir auf dieselbe Aufstellung wie gegen Lendringsen. Fynn musste sich seinem Gegner leider geschlagen geben. Philipp dominierte seinen Gegner dann, lag bald mit Waza-Ari in Führung. In einer unübersichtlichen Situation erwischte unser 90er den Arm seines Gegners unglücklich, dieser wusste die Situation zu nutzen und zeigte seine Schmerzen am Ellenbogen deutlich – Hansokumake für Philipp. Benedikt gewann den folgenden Kampf durch einen großartig durchgezogenen Würger, auch Lutz ließ gegen seinen physisch starken Gegner nichts anbrennen. In der 73-Kilo-Klasse fand Julius leider kein Mittel, zu Wertungen zu kommen. 2:3 der Pausenstand also.

Die Stimmung in der Halle war nun sehr emotional. Das Momentum brachte Fynn durch einen tollen Ippon mit Ko-Uchi-Maki-Komi dann wieder auf unsere Seite. Weil Philipp nicht mehr kämpfen durfte musste Armin dann eine Gewichtsklasse höher antreten. Die Größen- und Gewichtsvorteile seines Gegners machten ihm zu schaffen und der Punkt ging an Olsberg. Benedikt, nach zwei starken Siegen bisher, konnte mit seinem erfahrenen Gegner zunächst gut mithalten. Dachte er danach, er sei bereits im Boden, warf der Olsberger ihn dennoch – die Kampfrichter entschieden auf Ippon. Beim Stand von 3:5 hatten wir noch die Chance auf den Ausgleich. Der wieder eingewechselte Adrian hatte mit seinem Gegner erst einige Probleme, konnte dann aber einen Waza-Ari mit anschließendem Haltegriff, also Ippon, zu Punkten machen. Es lag also an Julius, im letzten Kampf den Ausgleich zu erzielen. Wie schon zuvor zeigte er einen starken Griffkampf, konnte seinen Uchi-Mata aber nicht wie gewohnt einsetzen. Mit 4:6 verlieren wir also denkbar knapp gegen Olsberg und müssen die Tabellenführung vorerst abgeben.

 

Unsere Kampfgemeinschaft Kentai Bochum/Judoka Rauxel holt sich den Titel
beim DJB Jugenpokal U18w im Landesentscheid in Bottrop

Bei den Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften U 18 weiblich traten 5 Mannschaft an. Unsere Mädchen wurden von Jana Koch vom Judoka Rauxel tatkräftig unterstützt. In der 1. Begegnung standen wir dem JC 66 Bottrop gegenüber: Katharina Boes (-48 kg) und Jana Koch (+ 69 kg) konnten kampflos punkten. Zoe Fankul unterlag – 54 kg der starken Bottroperin. – 61 kg trat Emily Gärnitz an und konnte mit Wertungen für eine Kombination von Uchi-Mata und Yoko-Sumi-Gaeshi punkten und somit auch den Sieg schon klar machen. Emma Heimann mussten wir – 69 kg hochsetzen, hier kam sie mit ihrer wesentlich größeren Gegner nicht zu Recht und musste sich geschlagen geben.
Gegen die KG 1. JC Mönchengladbach/Düsseldorf holten Kati und Melina Kirchhoff kampflos die Punkte, so dass Emily mit Waza-ari für Uchi-Mata und anschließendem Hebel den Sieg erneut schon vorzeitig einfahren konnte. Louisa Fuchs musste auch höher starten und verlor ihren Kampf erst im Golden Score durch einen Gegendreher. Jana Koch ließ nichts anbrennen und gewann souverän den 4. Punkt.

Im 3. Kampf standen wir dem Brühler TV gegenüber. Kati konnte erneut kampflos punkten, Melina konnte die starke Brühlerin nicht bezwingen, so dass Emily erneut die Führung mit Ippon für Ko-Uchi-Gari einfuhr, Emma Heinmann – wiederum – 69 kg – machte kurzen Prozess mit Hilfe eines Würgers – damit stand der Sieg schon fest. Jana Koch erzielte Waza-ari für einen Gegendreher und gewann im Anschluss mit einem Haltegriff. Auch wieder ein 4:1-Sieg für uns.

Im letzten Kampf standen wir der KG JC Holzwickede/SUA Witten gegenüber, die auch als einzige Mannschaft neben uns komplett aufgestellt waren. Im ersten Kampf wurde Kati trotz einer riesigen Chance zu Beginn des Kampfes bezwungen. Melina konnte den Ausgleich mit Ippon für Soto-Maki-Komi holen. Louisa Fuchs gewann mit Ippon für Uchi-Mata und Emma mit O-Uchi-Gari. Jana Koch, die ebenfalls immer höher eingesetzt wurde, musste gegen die einzige richtige Plusserin starten, setzte sich aber trotz des Gewichtsunterschiedes mit Wara-ari für einen Gegendreher und anschließedem Haltegriff durch. Somit konnte unsere Kampfgemeinschaft mit deutlichen Siegen den DJB Jugendpokal U18w für sich entscheiden.

Herzlichen Glückwunsch; Eine super Leistung!!!
Somit geht es am 30.11. nach Potzdam zur Deutschen.


Ben Schröder und Lea Greschkowitz holen jeweils Bronze !

Bei den Westfaleneinzelmeisterschaften der U13 – die Teilnahme musste sich über die Qualifizierung im Kreis und Bezirk erkämpft werden – wurden Lea Greschkowitz (- 30 kg) und Ben Schröder (+55 kg) erst bei dem Kampf um den Einzug ins Finale gestoppt. Beim Kampf um den 3. Platz ließen sie aber nichts anbrennen und holten sich die verdiente Bronzemedaille. Etwas weniger Glück hatte Malin Jipp (- 36 kg), die ebenfalls im Kampf um den Einzug ins Finale verlor, sich aber leider beim Kampf um Bronze überraschen ließ und mit dem undankbaren 5. Platz vorlieb nehmen musste. Ben und Lea sind aufgrund ihres Erfolges zu einem Sichtungslehrgang eingeladen.