Sowohl die Mädchen als auch die Jungenannschaft der U16-Liga qualifizierten sich für die Westdeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft am 18.5.2019 in Bottrop.
Die Jungen schlossen die Liga mit einem 3. Platz ab, die Mädchen belegten den zweiten Platz. Bei den Mädchen konnte man gar nicht von einer Liga sprechen, da sich nur 2 Kampfgemeinschaften gemeldet hatten. Am Samstag in Bottrop geht es dann um die Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Erstmals haben wir bei den Mädchen eine Kampfgemeinschaft mit Judoka-Rauxel.

 

Der 4. und letzte Kampfttag beim Wusthoff-Cup musste die Entscheidung bringen, welchen Tabellenplatz wir einnehmen würden. Wir trafen uns bei den Wittener Ausrichtern. In der ersten Begegnung mussten wir gegen die Kampfgemeinschaft KG Rauxel/’Wanne-Eickel bereits mit 3 Punkten Rückstand in die Einzelkämpfe gehen, da über eine so lange Zeit sich unsere kleinen Judoka gewichtsmässig auch in höheren Gewichtsklassen verschoben hatten, und wir bei den Mädchen dann leider nicht nur 2 Klassen nicht besetzen konnten, sondern gleich 3. Bei den Jungen hatten wir auch Verschiebungen nach oben, so dass teilweise unsere Kinder mit knapp 200 g mehr höher Kämpfen mussten. Die Begegnung gegen die KG entschieden wir dann mit 6:4 Punkten für uns.
Vor der Begegnung gegen die SUA holte Doris Pohl noch einmal alle Kämpferinnen und Eltern zusammen und motivierte sie, ihr Bestes zu geben und bis zur letzten Sekunde zu fighten. Bei jedem Kampf unterstützten auch die Eltern lautstark unsere Kids, so dass schon eine tolle Stimmung in der Halle war. Den ersten Punkt mussten wir kampflos abgeben, Norman – an sich punktgarant in der ganzen Liga – verlor seinen Kampf in der höheren Gewichtsklasse, wo er knapp hineingerutscht war. Lea Greschkowitz wuchs über sich hinaus und punktete. David Meyer ließ sich überraschen, so dass wir – nachdem wir wiederum eine Gewichtsklasse nicht besetzt hatten – mit 4:1 Punkten im Rückstand lagen. Jetzt begann die Aufholjagd, Vincent Bock und Malin Jipp verkürzten auf 4:3, Julian Wrzesinski konnte den Punkt nicht einfahren, Hannah Mikolajewicz glich wieder auf 4:3 aus. Oscar Heimanns bescherte uns allen dann eine Gänsehaut, er holte den Ausgleich. Den nächsten Punkt wussten wir wieder leider wieder kampflos abgeben, aber Tuyan Aytekin behielt die Nerven und holte nach ein paar Sekungen das verdiente Unentschieden. Unsere Kids haben tollen Mannschaftsgeist bewiesen und sich durch dieses Unentschieden und dem daraufffolgenden 1. Platz beim Staffellauf die Silbermedaille gesichert.

Wahnsinn!!! Ein super tolles Ergebnis!!

 

 

In der zweiten Osterferien-Woche haben 16 Judoka beim Oster-Camp in den Räumlichkeiten von Kentai Bochum teilgenommen.

 

Mit einem Lauftraining ging es morgens los, anschließend wurden Judo-Techniken geübt und auch das Randori kam nicht zu kurz. Die älteren Teilnehmer konnten die Kata zum nächst höheren Gurt vertiefen. Am letzten Tag ging es dann ins Superlfy nach Dortmund, hier konnten sich alle 90 Minuten nach Herzenslust austoben. Zum Schluß des Oster-Camps ging es dann ins Memoriez, wo dann die Akkus beim Buffetessen wieder aufgefüllt werden konnten.

 

 

In Bad Blankenburg zeigten unsere 3 Starterinnen hervorragendes Judo
Emily Gränitz, Emma Heimann und Katharina Boes konnten aufgrund ihrer Platzierungen in der Meisterschaftsrunde bei dem internationalen Turnier in Bad Blankenburg starten. Kati’s Wunsch gegen eine Brasilianerin und eine Teilnehmerin aus Kanada zu kämpfen wurde erhört. In ihrem ersten Kampf schlug sie, nachdem sie durch ein Freilos einen kleinen Vorteil hatte, Klavdia Daniklov aus Kanada und stand dann der Brasilianerin Camila Vieira gegenüber, die hochgestraft wurde, und Kati somit im Poolfinale Melany Rossen aus Holland gegenüber stand, die im Verlauf des Turniers Dritte wurde. Diesen Kampf konnte sie ebenso wie den nächsten Kamp in der Trostrunde gegen die spätere Dritte Jule Ziegler aus Potsdam nicht für sich entscheiden. Somit Platz 9 für Kati.
Emma Heimann, die in der am stärksten besetzen Gewichtsklasse mit 59 Teilnehmerinnen an den Start ging, schlug in ihrem ersten Kampf die Belgierin Elise Smekens, verlor gegen die spätere Poolsiegerin Maria Dinitz aus Brasilien und konnte somit aber in der Trostrunde weiterkämpfen. Hier besiegte sie die Niederländerin Lotte van der Neut. Den nächsten Kampf verlor Emma knapp gegen die Schweizerin Sarine Buffet, so dass sie an dieser Stelle ausschied.
Emily Gränitz konnte sowohl den ersten Kampf gegen Amina Sutter aus der Schweiz als auch die zweite Begegnung gegen Nora Watson aus Belgien gewinnen. Gegen Isobel Kitchen aus England hatte sie das Glück nicht auf ihrer Seite. Emily hatte in der ersten Hälfte der Kampfzeit ihre Kontrahentin voll im Griff und warf sie sogar Ippon. Diese Wertung wurde ihr vorenthalten, da die Kampfrichterin sehr unglücklich direkt im Wurfansatz Matte gab. Etwas unverständlich. Leider verlor Emily dann im Boden und Isobel wurde nicht Poolsiegerin, so dass es das „Aus“ für Emily bedeutete.
Die Drei haben eine megastarkes Turnier gekämpft und sind weiter auf einem sehr guten Weg, sich nicht nur national als auch international zu behaupten.


Nach der Waage entspannt zum Abendessen mit Eltern und Betreuer.

 

Am Sonntag ging des dann in Witten weiter mit der Alterklasse der U 15.

Hier konnte sich Lennart Boes nach starken Kämpfen den 1. Platz – 43 kg sichern. Ein Mega-Erfolg, zumal er eine längere Durststrecke hinter sich hat. Sami Pöpperling zeigte in seinem gewonnenen Kampf richtig gutes Judo, musste sich aber dann ebenso wie Ben Schröder geschlagen geben. Im ersten Jahr der U15 heisst es nach wie vor Lehrgeld zahlen und am Ball bleiben.
Die Mädchen waren dann erfolgreicher, Clara Mikolajewicz und Lilly Gränitz konnten ihr Formtief beiseite schieben und kämpften sich mit schönen Würfen und aktiver Bodenarbeit durch ihre Gewichtsklasse. Clara wurde Siegerin – 40 kg, Lilly belegte den 3. Platz. Eileen Steffan – unsere Späteinsteigerin – hat hervorragende Ansätze und vor allem Kampfgeist, muss aber Durchhalten, darf sich nicht entmutigen lassen, weil sie halt immerzu gegen wettkampferfahrene Judoka‘ antreten muss. Trotzdem ein wohlverdienter 3. Platz. Lotta Henneke – erstmals – 57 kg – setzte sich auch in der höheren Gewichtsklasse durch und gewann die Goldmedaille.

 

Am Samstag ging es zum Westfaleneinzel-Turnier der U18 und der Männer nach Witten-Durchholz Hier konnte sich Melina Kirchhof in der Poolrunde durchsetzen und stand im Halbfinale, das sie aber leider nicht für sich entscheiden konnte. Somit Bronze für Melina. Zoe Fankul konnte einen Kampf in der gleichen Gewichtsklasse (- 52 kg) gewinnen. Das reichte dann über leider nicht für den Einzug ins Halbfinale. Jona Hau schied vorzeitig nach 2 verlorenen Kämpfen aus.
Am Nachmittag ging es dann mit Männern weiter. Leonardo Landi belegte nach starken Kämpfen den 3. Platz -81 kg, ebenso wie Adrian Breitling – 100 kg, Phil Hillmann stand im Finale der Gewichtsklasse – 90 kg, konnte sich aber hier nicht durchsetzen und wurde Zweiter. Armin Hafner musste leider verletzungsbedingt im Kampf um Bronze – 90 kg aufgeben.

 

Westdeutsche Einzelmeisterschaft U15 in Dormagen

 

Lotta Henneke sichert sich Bronze bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U15

Bei den in Dormagen ausgetragenen Westdeutschen Einzelmeisterschaften konnte sich Lotta Henneke einen Treppchenplatz sichern.
In der Hauptraunde konnte sie Swantje Großmann aus Leverkusen ebenso wie Elanur Ucar vom JC Kolping Bochholt besiegen und stand in dem Kampf um den Einzug ins Finale Lena Lenz aus Brühl gegenüber. Diesen Kampf konnte sie gegen die spätere Westdeutsche Meisterin nicht gewinnen. Im kleinen Finale holte Lotta einen Waza-ari-Rückstand kurz vor Schluss auf und sicherte sich somit die Bronze-Medaille.
Clara Mikolajewicz und Lilly Gränitz schieden beide nach 2 verlorenen Kämpfen aus.
Lotta ist vom Landestrainer Sascha Herkenrath aufgrund ihrer Leistungen schon im Vorfeld für ein internationales Turnier in St. Petersburg nominiert worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Einzelmeisterschaft U18 in Leipzig

 

5. Platz für Emily Gränitz und Louisa Fuchs, 7. Platz für Emma Heimann auf der DEM U18

Erstmals fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U18 in Leipzig statt. Nach der Begrüßung und der Deutschen Nationalhymne ging es es dann in den Gewichtsklasse – 57 kg und – 63 kg los. In der Gewichtsklasse – 57 starteten 24 Kämpferinnen. Während Emily ein Freilos hatte, gewann Louisa ihren ersten Kampf in der Verlängerung. Sowohl Emily als auch Louisa gewannen dann den nächsten Kampf. Damit standen beide dann im Viertelfinale. Wenige Sekunden vor Schluss bekam Emilys Gegenerin eine 3. Strafe, so dass der Sieg an Emily ging und sie somit im Halbfinale stand. Louisa’s Gegnerin gewann wenige Sekunden vor Schluss mit einer kleinen Wertung, so dass Louisa sich in der Trostrunde weiter behaupten musste. Die Kontrahentin von Louisa gewann auch das Halbfinale gegen Emily, so dass Emily schon um Platz Drei kämpfen konnte. Louisa behauptete sich dann ebenfalls in der Trostrunde und stand dann auch um Platz 3 auf der Matte. Leider konnten beide das kleine Finale nicht gewinnen, es blieb zwar ein Ehrenplatz aber leider halt keine Medaille. Emma Heimann konnte ihren Auftaktkampf souverän gewinnen, verlor dann aber gegen ihre nächste Gegnerin aus Bayern. In der Trostrunde ließ Emma zunächst nichts anbrennen und hatte nach 3 Siegen die Chance sich für den Kampf um Bronze zu qualifizieren. Ihre Gegnerin war die Deutsche Meisterin des Vorjahres, die ihren Titel mit aller Macht verteidigen wollte. Für Emma blieb am Ende der 7. Platz. Alle drei Starterinnen von uns haben sich durch diesen Erfolg das Kaderabzeichen des NWJV verdient.